Yoga

Durch Yoga wird die psychische Ausgeglichenheit geradezu perfekt ermöglicht. Die Zahl der Yoga-Anhänger wächst deshalb in unserer Stress zu bewältigenden Zeit geradezu frenetisch. Yoga-Übungen werden heute bei Volkshochschulen und in Sportvereinen regelmäßig angeboten und finden immer mehr Beachtung.

Vorurteile gegenüber Yoga sollten schnellstens ausgeräumt werden: so hat Yoga rein gar nichts mit religiösen Ritualen noch mit Magie zu tun.

Das Prinzip von Yoga ist die pure Entspannung, das Ausruhen vom Nichtstun, wie es ein Dichter charakterisierte.
Die gänzlich schmerzfreien, angenehmen Yogaübungen erreichen - ohne jegliche körperliche Anstrengung - die natürliche Angleichung und Dehnbarkeit des eigenen Körpers.

Gleichgewicht

Yoga-Anhänger erzielen Gleichgewicht in allen Lebensbereichen: Arbeit, Familie,  Körperbewusstsein, Stressbewältigung, Essgewohnheiten, etc. Ausgewogenheit durch Selbsterkenntnis, ein neues Lebensgefühl gegen Angst, Müdigkeit, Unruhe und vieles mehr, zu erreichen.

Körperbeherrschung, Atemtechnik und Geisteskonzentration sind die Grundpfeiler aller Yoga-Übungen. Yoga erlernt man erst richtig im Laufe der Zeit, zumeist nach mehreren Jahren und Kursen. Der Erfolg jedoch ist dauerhaft und überwältigend. Den Einstieg finden viele Menschen durch vorherige progressive Muskelentspannung bzw. autogenes Training.

Sprachgebrauch inzwischen nicht mehr gänzlich unbekannt, doch seine Definition liegt noch sehr von unserem wahrnehmenden Bewusstsein entfernt. Yoga - eine Form der Meditation - ist eine ursprünglich indische Lehre, die sich mit der Wirkung von Körperspannungen auseinandersetzt. Vor allem die Harmonie des Ganzen spielt bei Yoga eine sehr zentrale Rolle.

Die Lehre von Yoga ist in so genannte fünf Wege eingeteilt: Karma (das selbstlose Tun), Bhakti (die selbstlose Liebe), Jnana (die spirituelle Erkenntnis), Hatha (der kraftvolle Impuls) sowie Raja (die königliche Beherrschung).

Yogaschulen erfahren im Zuge von Wellness einen großen, anhaltenden Zulauf an vor allem weiblichen Yogaschülerinnen (in etwa 80% aller Teilnehmer sind weiblich). Wert gelegt wird dabei vor allem auf die physischen und psychischen Gesundheitsaspekte. Diese erzielen dann nicht unerhebliche Linderungserfolge vor allem bei Schlafstörungen, Stressbewältigung, Kopfschmerz, Nervosität, Durchblutungsstörungen, etc. Meist reicht schon ein Schulbesuch - ca. 1 Stunde - pro Woche aus, um gewünschte Erfolge der vollkommenen Entspannung und körperlicher Fitness zu realisieren.

Der klassische Übungsweg enthält acht Stufen - den achtgliedrigen Yoga-Pfad (Astanga): yama ( das Erlernen der allgemeinen Regeln), niyama (die besonderen Regeln), asana ( die Sitz- bzw. Körperhaltung), pranayama (die Atmung), pratyahara (die Sinne), dharana (die Konzentration), dhyana (die Meditation) sowie samadhi (das körperliche Einssein).

Yoga - eine harmonisierende Energiequelle - erzeug in vielen Lebenslagen ein äußerst angenehmes Gefühl. Es ist nahezu allerorts zeitunabhängig anwendbar und erzielt einen hohen Stressbewältigungsfaktor innerhalb des Alltages. Gerade in den kurzen Pausen zwischendurch ist eine entspannende Yogaübung die totale Vitalisierung des Körpers und der Seele. Das Erzielen eines körperlichen Powerschubs gerade in biorythmischen Tiefs ist durch das Erlernen und Ausüben einfacher Übungseinheiten jedermann möglich.